Fechten

Wie alle Weinheimer und Kösener Corps pflegt auch das Corps Saxonia das Mensurprinzip und ist somit eine „schlagende" Verbindung.

Das akademische Fechten, von einigen auch als älteste Extremsportart der Welt bezeichnet, entstand bereits im frühen Mittelalter. Als Studenten noch lange Reisen durch das Land machten, um ihren Studienort zu erreichen wurde ihnen Anfang des 16. Jahrhunderts das Privileg zum Tragen der Waffe zur Selbstverteidigung gegeben.

Fortan wurde an Universitäten die Kunst des Fechtens gelehrt und hat sich stetig weiterentwickelt. Vom Stoßfechten mit Degen, über Duelle mit Säbel und Pistole im 19. Jahrhundert bis zum heutigen Hiebfechten mit Korb- oder Glockenschläger. Die Corps führten diese im damaligen Studentenalltag präsente Aktivität in ihren Betrieb ein, wo sie bis heute als Tradition gepflegt wird.

Auch der Zweck der Mensur hat sich im Verlauf der Jahre geändert. Der Duellcharakter ist nicht mehr vorhanden und der Gedanke, dass Corpsstudenten sich mit Schmissen schmücken ist ganz sicher nicht mehr berechtigt. Vielmehr stellt  die Mensur zur heutigen Zeit eine Art Mutprobe dar. Eine Herausforderung, an seine eigenen psychischen Grenzen zu gehen und um eine Extremsituation erfolgreich zu meistern, die jeder von uns Saxen bewältigen muss.

Das akademische Fechten bildet somit einen festen Pfeiler unserer Gemeinschaft und alle Mitglieder haben Spaß daran, für die Mensur zu trainieren und später auf unsere Farben zu fechten.

Weitere Informationen findest Du im sehr ausführlichen Beitrag auf Wikipedia.